Die Situation der Hamburger Regionalzüge

Die Ver­kehrs­ko­lumne von Willi Per­bandt,

Mit­glied des LaVo HH, Co Spre­cher der AG Energie, Verkehr und Umwelt

 

Hallo liebe inter­es­sierte Leser meiner kleinen Kolumne über den öffent­li­chen Nah­ver­kehr in und um Hamburg.

Ich habe ja lange nichts mehr von mir hören lassen, aber jetzt wollte ich mal wieder ein Lebens­zei­chen von mir geben.

Wie schon in der Über­schrift ange­deutet, möchte ich in dieser Kolumne über die Ham­burger Regio­nal­züge schreiben.

Erst einmal eine kurze Begriffs­de­fi­ni­tion. Wir unter­scheiden hier zwi­schen Regio­nal­bahn und Regio­nal­ex­press sowie dem Sprinter (wobei mir aller­dings leider keiner von dem Schleswig-Holsteinischen Ver­tre­tern genau sagen konnte, warum der 2017 ange­kün­digte Sprinter länger braucht als der jetzt 2022 fahrenden).

Regio­nal­ex­press: Hält gegen­über den Regio­nal­bahnen an weniger Haltestellen.

Der Sprinter von Hamburg nach Lübeck fährt mit höchs­tens einen Halt aller­dings erst ab 2022.

Es fahren 12 Regio­nal­ex­press­li­nien, 6 Regio­nal­bahnen die Hamburg mit dem Umland von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nie­der­sachsen verbinden.

9 % der Pendler in Hamburg (Stand 2012 lt. Studie vom HWWI 2013 S.13 unter­stützt von der HASPA) benutzen die Regio­nal­züge. Im Jahr 2019 waren ca.128.000 Men­schen die stadt­aus­wärts und ca. 350.000 die täglich nach Hamburg pendelten.

Es spielen hier sehr viele Para­meter für den der­zei­tigen Zustand der Regio­nal­bahnen eine Rolle.

Durch die immer noch schlechten Zustände der Gleise und die ver­al­tete Technik der Bahn­an­lagen sowie die hohe Aus­las­tung einiger Stre­cken, muss auf den Regio­nal­stre­cken mit zum Teil erheb­li­chen Ver­spä­tungen oder sogar Zug­aus­fällen gerechnet werden.

Hinzu kommt noch, dass die Bahn nicht mehr ver­pflichtet ist ihre Bahn­analgen durch Zäune zu schützen. (Gerichts­ur­teil von Ober­lan­des­ge­richt (OLG) Hamm (Urteil vom 07. Juni 1977, AZ: 9 U 5/77) das Urteil ist zwar schon 40 Jahre alt, aber die Aus­wir­kungen wurden auf allen Stre­cken der Bahn erst nach und nach sichtbar, weil die vor­han­denen Zäune auch erst nach und nach marode wurden, nicht ersetzt oder repa­riert werden bzw. gar nicht erst errichtet wurden. Das führte dazu, das durch Stö­rungen auch von außer­halb wie z.B. Kup­fer­diebe, Spa­zier­gänger, spie­lende Kinder oder Per­sonen mit anderen Motiven immer wieder für erheb­liche Stö­rungen sorgen, die teil­weise auch mehrere Tage dauern können.

Exkur­sion:

Zumin­dest bei der S21 und S3 werden schon Ein­zäu­nungen durch­ge­führt, ebenso sollen an stark fre­quen­tierten Bahn­höfen Durch­gangs­sperren auf­ge­stellt werden. Was mich wundert, ist aller­dings die Tat­sache, dass die Kosten für die 15 km Ein­zäu­nung in Höhe von 5 Mil­lionen Euro die Han­se­stadt alleine trägt, da die Bahn davon ebenso pro­fi­tiert, weil sie bei weniger Ver­spä­tung und auch weniger Ersatz zahlen muss.

Ein wei­teres Problem ist, dass jedes Bun­des­land bei der Bahn Kapa­zi­täten bestellen muss, bzw. die Leis­tungen für einen bestimmten Zeit­raum aus­ge­schrieben werden müssen. Daraus folgt auch, dass bei län­der­über­grei­fenden Stre­cken immer Gespräche zwi­schen den betrof­fenen Bun­des­län­dern statt­finden müssen.

Dies erschwert Lösungs­mög­lich­keiten für durch­ge­hende Stre­cken von bei­spiels­weise Schwerin nach Itzehoe oder Neu­münster zu führen. Oder aber auch Kurz­re­gio­nal­stre­cken von Büchen nach Elms­horn. Zwar liegt diese Strecke kom­plett in Schleswig-Holstein, aber der Stre­cken­ab­schnitt Büchen Haupt­bahnhof wird von Mecklenburg-Vorpommern ver­han­delt, da sie auch die Strecke Rostock/Schwerin bis Haupt­bahnhof aus­ge­schrieben haben.

Durch die Aus­schrei­bungen tritt auch ein Inter­es­sens­kon­flikt auf, da einer­seits die Bun­des­länder Geld sparen müssen — wes­wegen sie so höchst­wahr­schein­lich immer knappe Kapa­zi­täten aus­schreiben um nicht zu viel zahlen zu müssen oder ggf. Leer­ka­pa­zi­täten zu haben, und ande­rer­seits kann dadurch der Auftrag eine opti­male Per­so­nen­be­för­de­rung durch­zu­führen nicht ein­ge­halten werden. Auch kann dann auf kurz­fris­tige Bedarfs­schwan­kungen nicht schnell rea­giert werden. Das heißt, dass über­füllte Züge fahren oder auch leere und neben dem Frust der Fahr­gäste über Ver­spä­tungen auch noch der über die über­füllten Züge dazu­kommt. 

 

Fol­gende Stre­cken­ver­län­ge­rungen wären aber in aus fol­genden Gründen wünschenswert:

 

  1. Zuerst ist hiermit eine erheb­liche Fahr­zeit­ver­min­de­rung bspw. zwi­schen Büchen und Elms­horn möglich. Auf­grund der jet­zigen langen Fahr­zeit von über 1 ½ Stunden oder länger habe ich mich nicht auf einer freien Stelle west­lich von Hamburg beworben.  (von Ber­ge­dorf nach Tor­nesch) Ein durch­ge­hender Zug würde es in unter 35 Minuten schaffen. Als Anfang könnten sie zu min­des­tens eine bessere Fahr­plan­ab­stim­mung machen, dass ein Anschluss zwi­schen den Büchener und den Elms­horner Zug besteht.
  2. Der Haupt­bahnhof würde ent­lastet werden, da er nicht als End­bahnhof für Regio­nal­züge fun­gieren und somit Gleis­ka­pa­zi­täten belegen würde, sondern als Durch­gangs­bahnhof. Diese könnte man auch mit Nord-Südverbindungen machen und hätte damit 2 Gleise mehr zur Ver­fü­gung. Es wird ja sowohl von der Bahn als auch vom Senat die zu kleine Kapa­zität beklagt. Das wäre die schnellste und güns­tigste Alternative.

Daneben haben sich auch die Fahr­zeiten in den letzten Jahren ver­län­gert, damit die Bahn weniger Ver­spä­tung hat und damit auch weniger Strafe zahlen muss, was aller­dings auf Kosten der Zeit geht.

Ferner enden oft Züge die Ver­spä­tung haben einfach in Ber­ge­dorf anstatt bis zum Haupt­bahnhof zu fahren um die Ver­spä­tung wieder  auf­zu­holen und die Straf­zah­lungen zu ver­rin­gern. Das führt dazu, dass die Pendler dann von Ber­ge­dorf aus mit der S-Bahn weiter zum Haupt­bahnhof fahren müssen. Schlimmer ist es aller­dings, dass auch umge­kehrt die Pendler vom Haupt­bahnhof nach Ber­ge­dorf fahren müssen, um die Regio­nal­bahn zu bekommen, was durch die längere Fahr­zeit dazu führt das die Fahr­gäste die Züge nicht bekommen.

Ich habe hier mal 4 Stre­cken mit den Fahr­zeiten von 2012 und 2020 aufgeführt:

Bei­spiels­weise hat sich die Fahr­zeit von Haupt­bahnhof nach Büchen in den letzten 8 Jahren von 23 bis 29 Minuten auf 31 bis 33 Minuten erhöht. Nach Schwerin sogar von 1:16 Stunden bis 1:22 auf 1:21 Stunde bis zu 1:38 Stunde also bis zu 22 Minuten Dieses hat aller­dings auch mit der starken Stre­cken­aus­las­tung Hamburg Berlin zu tun, wo die ICE´s immer Vorrang haben. Ich bin mal gespannt, welche Aus­wir­kungen die Aus­wei­tung des Fern­zug­ver­kehrs von Hamburg nach Berlin in einen halb­stün­digen Takt auf die Ver­spä­tungen und Fahr­zeit­ver­län­ge­rungen haben werden.

Die Fahr­zeit zwi­schen Hamburg und Lübeck beträgt z.Zt. bei Regio­nal­zügen zwi­schen 43 und 52 Minuten. 1939 lag die Fahr­zeit bei 53 Minuten für die schnellste Regio­nal­zug­ver­bin­dung! Da frage ich mich natür­lich, warum die Bahn nicht in der Lage ist eine Bahn­ver­bin­dung vom unter 20 Minuten ein­zu­richten? Die Ent­fer­nung beträgt ca. 56 Bahn­ki­lo­meter von Hamburg HBF nach Lübeck HBF. Für diese Strecke 43 Minuten Fahr­zeit zu benö­tigen finde ich bei den heu­tigen tech­ni­schen Mög­lich­keiten keine sehr kun­den­freund­liche Politik und dann rühmen sich die Poli­tiker und die Bahn auch noch damit, ab 2022 wieder einen Sprinter ein­zu­setzen, der dann immerhin noch 38 Minuten benö­tigen soll. Das ist ein Kilo­me­ter­schnitt von 88,4 km/h. 

Auch die anderen o.g. Ver­bin­dungen sind nicht viel schneller. HH-Lüneburg 45 km Ent­fer­nung und die Fahr­zeit beträgt zwi­schen 30 und 50 Minuten. Auch hier ist meines Erach­tens noch Zeit­ein­spa­rungs­po­ten­tial hierzu ist aber ein Ausbau der Strecke Hamburg-Harburg von 80 auf 140 oder mehr Not­wendig, davon würden natür­lich alle Regio­nal­bahnen Südlich der Elbe profitieren

Die Fahr­zeit Cuxhaven-Hamburg beträgt seit 2019 1:44 Minuten. 2012 lag die Fahr­zeit eben­falls bei 1:44, was nicht unbe­dingt positiv zu Bewerten ist. Die Strecke ist 103,6 km lang was auf einen Kilo­me­ter­schnitt von 59,77Km/h noch lang­samer als  zwi­schen Lübeck und Hamburg. Früher wurde so etwas als Bum­melzug bezeichnet.

Ich habe hier mal anhand von 4 Stre­cken die Ver­spä­tungen für 2020 recher­chiert anhand einiger Links über die man die pro­zen­tualen Ver­spä­tungen und die Zuver­läs­sig­keit ein­sehen kann. Leider gibt es diese Auf­stel­lung nicht für alle Stre­cken der Regionalzüge.

  1. Schwerin-Hamburg ist im Link unten enthalten
  2. Lüneburg-Hamburg warte noch auf einer Info
  3. Lübeck-Hamburg=>  https://www.nah.sh/de/themen/qualitaet-auf-der-schiene/
  4. Cuxhaven-Hamburg – Ver­spä­tungen 2019    12% ( 2018 waren es nur 9,2%). Die Anzahl der Zug­aus­fälle mit 1,7%wird vom Fahr­gast­ver­band Pro Bahn mit sehr hoch angesehen.
  • *Daten von LNVG , Qualitäts-ABC 2019 Von Aus­fällen, Bau­stellen über Infra­struktur und Per­sonal bis zu Ver­spä­tungen und Zugfolge
  • Link: https://www.lnvg.de/anzeige-newsletter-06-november-2020/qualitaets-abc-2019

 * siehe dazu auch

Ermitt­lung der erfor­der­li­chen Aus­bau­maß­nahmen der Eisen­bahn­strecke Hamburg – Han­nover unter Berück­sich­ti­gung der Vor­gaben aus dem Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan („Opti­miertes Alpha-E“), des Deutschland-Takts, der Umrou­tung von Güter­zügen von VIEREGG — RÖSSLER GmbH Inno­va­tive Ver­kehrs­be­ra­tung 10.01.2020

Mein Fazit:

Mit solch einer unstruk­tu­rierten Ver­kehrs­po­litik womit sich sowohl die Politik als die Bahn auch noch rühmen, kann man weder eine Ver­kehrs­wende errei­chen noch die Fahr­gäste zufrieden stellen, wobei die Haupt­auf­gabe hier ein­deutig bei der Politik liegt.

Die  Politik hat der Bahn die Ver­pflich­tung auf­er­legt wirt­schaft­lich zu fahren, was dazu führte, dass überall nach Ein­spa­rungs– und Kos­ten­re­du­zie­rungs­mög­lich­keiten gesucht und diese auch rigoros durch Herrn Mehdorn umge­setzt  wurden. 

Ich möchte Herrn Mehdorn hier nicht in Schutz nehmen, zumal er sich bei anderen Firmen nicht gerade mit Ruhm bekle­ckert hat, aber er hat in End­ef­fekt nur das umge­setzt, was die Politik wollte. Und diese Politik wurde auch von unserer Umwelt­partei DIE GRÜNEN voll mit­ge­tragen, die sich jetzt aber hin­stellen und den schlechten Zustand der Bahn bemän­geln. Übri­gens zeigen die Grünen auch in Hamburg keine großen Ambi­tionen die Stadt­bahn wieder ein­zu­führen, aber das ist ein anderes Thema.

Beide Seiten sollten nie ver­gessen, dass sie Dienst­leister für die Bevöl­ke­rung sind und die Bürger ihnen erst eine Exis­tenz­be­rech­ti­gung geben und nicht ein läs­tiges Übel, was man akzep­tieren muss. 

 

Aus­blick: Mein nächstes Thema wird in Kürze die Nacht­zug­ver­bin­dung von Hamburg aus sein.

Die Sozialliberalen für besseren Schutz Obdachloser in Hamburg

Ent­setzen über 5. ver­stor­benen Obdach­losen in Hamburg in diesem Winter

 

von Isabel Wiest, MdLaVo HH

 

Seit vielen Jahren setzen sich „Die Sozi­al­li­be­ralen“ aktiv für die Ver­bes­se­rung Woh­nungs– und Obdach­loser in Hamburg ein. Umso erschre­ckender ist es für uns, dass auch in diesem Winter wieder bereits fünf Obdach­lose in Hamburg den Tod finden mussten.

Obdach­lo­sig­keit ist gerade in Metro­pol­re­gionen ein unge­löstes Problem. Die Corona-Pandemie ver­schärft diese Situa­tion, denn durch Ver­dienst­aus­fälle geraten immer mehr Men­schen in finan­zi­elle Bedrängnis und sind vom Verlust ihrer Wohnung bedroht oder bereits betroffen.

Allein der poli­ti­sche Wille fehlt, die im rot-grünen Koali­ti­ons­ver­trag fest­ge­schrie­benen Housing First Bestre­bungen auch tat­säch­lich umzu­setzen. Wir müssen in dieser Stadt mehr zu tun als obdach­lose Men­schen nur irgendwie am Leben zu halten. Es ist nicht hin­nehmbar, dass gerade eine der bedürf­tigsten Gruppen der Stadt­ge­sell­schaft einer Politik von Gän­ge­lung, Bevor­mun­dung und Ver­wei­ge­rung unter­worfen wird, die auch den Anfor­de­rungen einer Pan­demie nicht genügt. Das Win­ter­not­pro­gramm hat seine Schwä­chen. Es ist mehr als ver­ständ­lich, dass die Men­schen derzeit die Unter­brin­gung in Mehr­bett­zim­mern, die sie zudem tags­über wieder ver­lassen müssen, meiden um sich nicht anzu­ste­cken. Die Unter­brin­gung in solchen Sam­mel­un­ter­künften ist derzeit einfach nicht zumutbar. Hamburg hat mehr als 2000 Obdach­lose, denen nicht aus­rei­chend geholfen wird. Das ist einer reichen Wirt­schafts­me­tro­pole unwürdig. Derzeit stehen unzäh­lige Hotel­zimmer in dieser Stadt leer. Wir können es Men­schen ermög­li­chen, wür­de­voll und sicher über den Winter zu kommen, wenn wir Zimmer für Obdach­lose frei­geben, die sie auch tags­über nutzen können.

Es ist Aufgabe der Politik, die jah­re­lang mit schönen Worten kon­ser­vierte Situa­tion obdach­loser Men­schen endlich zu beenden und ihnen ein Leben in Würde zu ermög­li­chen. Das Recht auf Wohnen sehen wir als ein Men­schen­recht an. Die Stadt steht in der Pflicht es umzu­setzen und seine Ver­ant­wort­lich­keiten nicht mehr an private oder kirch­liche Initia­tiven zu delegieren.

Zu unseren sozi­al­li­be­ralen pro­gram­ma­ti­schen Punkten betref­fend die Obdach­lo­sen­po­litik in Hamburg

 

 

Zur Ver­tie­fung:

Im rot-grünen Koali­ti­ons­ver­trag steht Folgendes:

Woh­nungs– und Obdach­lo­sig­keit überwinden

Zu den ver­letz­lichsten Gruppen in der Ham­burger Stadt­ge­sell­schaft gehören Woh­nungs­lose und ins­be­son­dere auf der Straße lebende Obdach­lose. Zentral sind hierbei für uns die Prä­ven­tion von Woh­nungs­ver­lust und die Wohnraumvermittlung.

Zur Ver­mei­dung von Woh­nungs­lo­sig­keit werden die Fach­stellen für Woh­nungs­not­fälle per­so­nell ver­stärkt. Sie sollen sich auch stärker um von Obdach­lo­sig­keit gefähr­dete, vor allem junge Frauen und Männer, in schwie­rigen Wohn­kon­stel­la­tionen kümmern (u. a. soge­nannte Couch­schläfer) um noch früher unter­stützen zu können.

Auch zukünftig sollen spe­zi­elle Ange­bote, z. B. für Frauen, psy­chisch kranke Men­schen oder Men­schen, die nach einer erfolg­rei­chen Lang­zeit­the­rapie keinen eigenen Wohn­raum gefunden haben und ein sucht­mit­tel­freies Umfeld benö­tigen, vor­ge­halten werden. Bei Fördern und Wohnen wird ein Beschwer­de­ma­nage­ment ein­ge­führt, das bei Bedarf ver­trau­liche Bera­tung ermög­licht. Woh­nungs­lose Men­schen in der öffentlich-rechtlichen Unter­brin­gung werden durch die Aus­wei­tung von beson­deren Betreu­ungs­an­ge­boten bei der Anmie­tung von eigenem Wohn­raum gezielt unter­stützt. Um ehemals obdach– oder woh­nungs­lose Men­schen mit Pfle­ge­be­darf gut betreuen zu können, schaffen wir zusätz­liche Plätze in einer beson­deren Pflegeunterkunft.

Um noch mehr Men­schen gezielt beim stu­fen­weisen Über­gang in eigenen Wohn­raum begleiten zu können, werden wir Unter­stüt­zungs­an­ge­bote wie Wohnen Plus aus­bauen. Die Koali­ti­ons­partner sind sich darüber einig, dass es hierfür zwin­gend erfor­der­lich ist, den Woh­nungsbau für beson­dere Ziel­gruppen (WA-gebunden) weiter zu for­cieren. Wir werden deshalb im Rahmen der in der Bür­ger­schaft schon beschlos­senen Ver­dop­pe­lung der Hilfen für Woh­nungs­lose der sog. Stufe 3 ergän­zend zu den beste­henden Hilfen ein Housing-First Modell­pro­jekt für woh­nungs­lose Haus­halte auflegen.

Nach mehr als 100 Jahren ihres Beste­hens werden wir für die Unter­kunfts– und Unter­stüt­zungs­ein­rich­tung PIK As einen Neubau errichten. Dort werden auf einer Fläche von mehr als 1.700 m² bar­rie­re­frei bis zu 330 Betten, Räume für medi­zi­ni­sche Anwen­dungen, eine ehren­amt­liche Küche und eine Schwer­punkt­praxis mit sieben Kran­ken­zim­mern ent­stehen. In Koope­ra­tion mit dem LEB (Lan­des­be­trieb Erzie­hung und Bera­tung) wird es dann auch einen eigen­stän­digen Betrieb für die Not­über­nach­tung für jun­ger­wach­sene Obdach­lose geben. Für die Zeit bis zur Fer­tig­stel­lung des Neubaus werden wir ein Angebot für die Ziel­gruppe bereit­stellen und die damit gemachten Erfah­rungen in die Kon­zep­tion für das spätere Angebot im PikAs ein­fließen lassen.

Die Ange­bote, die Gesund­heits­hilfen– und Stra­ßen­so­zi­al­ar­beit ver­binden und Men­schen indi­vi­duell anspre­chen, werden ver­stärkt. Zusätz­lich wird zunächst eine weitere Tages­auf­ent­halts­stätte in Altona geschaffen.

Beson­dere Unter­stüt­zung benö­tigen Obdach­lose mit tem­po­rärem Pfle­ge­be­darf, wie er oft nach Kran­ken­haus­auf­ent­halten vor­kommt. Die Koali­ti­ons­partner stimmen überein, dass Obdach­lose aus dem Kran­ken­haus nicht direkt in ein Leben auf der Straße ent­lassen werden dürfen. Daher werden wir die Plätze der Kran­ken­stube für Obdach­lose aus­weiten. In der Ver­gan­gen­heit hat das Win­ter­not­pro­gramm dafür gesorgt, dass viele obdach­lose Men­schen in Hamburg im Winter nicht nur eine Unter­kunft gefunden haben, sondern auch eine dau­er­hafte Per­spek­tive für eine Zukunft jen­seits der Straße gemeinsam mit den Sozialarbeiter*innen ent­wi­ckeln konnten. Wei­terhin soll bei Aus­wei­tung des Bera­tungs­an­ge­bots eine aus­rei­chende Anzahl an Über­nach­tungs­plätzen im Winter für alle Men­schen in Hamburg, unab­hängig von ihrem Rechts­status bereit­ge­stellt werden.

Die Koali­ti­ons­partner wollen die Inte­gra­tion in den Arbeits­markt und die Prä­ven­tion von Woh­nungs­lo­sig­keit von EU-Zuwander*innen stärken und daher eine Pension für arbeits­su­chende Zuge­wan­derte aus der EU in Koope­ra­tion mit den Sozialpartner*innen und Wohl­fahrts­ver­bänden auf den Weg bringen. Ein trag­fä­higes Konzept hierfür wird mit den Betei­ligten gemeinsam entwickelt.

Woh­nungs– und obdach­lose Men­schen mit psy­chi­schen Erkran­kungen und viel­fach ohne Bereit­schaft externe Hilfe anzu­nehmen sind in regu­lären Wohn­un­ter­künften schwer adäquat zu ver­sorgen und häufig bereits „auf der Straße“ schwer zu errei­chen. Für Men­schen, die unter psy­chi­schen Erkran­kungen leiden und obdachlos sind, werden daher zusätz­liche beson­dere Sprech­stun­den­an­ge­bote in den Tages­auf­ent­halts­stätten vor­ge­sehen. Darüber hinaus wird eine öffentlich-rechtliche Unter­kunft spe­ziell auf die Bedürf­nisse ehemals Obdach­loser mit psy­chi­schen Erkran­kungen ausgerichtet.

Sozialmonitoring Hamburg: Zu wenig Veränderung in Brennpunktgebieten

Sozi­al­mo­ni­to­ring Bericht 2020:

Sozi­al­li­be­rale kri­ti­sieren Ver­säum­nisse bei Kindern und Jugendlichen

 

von Isabel Wiest, Mit­glied des Lan­des­vor­stands Hamburg

 

Vier von fünf Ham­bur­ge­rinnen und Ham­bur­gern leben in Gebieten mit einem durch­schnitt­li­chen oder sogar hohen sozialen Status. Aber rund 20 Prozent wohnen in Gebieten mit einem nied­rigen oder sehr nied­rigen Status: Das ist das Ergebnis der jähr­li­chen Studie der Behörde für Stadt­ent­wick­lung und Wohnen.

Der Sozialmonitoring-Bericht, den Hamburg jetzt für das Jahr 2020 ver­öf­fent­licht hat, defi­niert den sozialen Status der Bereiche inner­halb der Stadt nach 7 Kri­te­rien: Die Erhe­bung mit 850 Ein­zel­be­rei­chen bezieht sich dabei auf Daten von Ende 2019, also noch vor den, auch im sozialen Bereich spür­baren Aus­wir­kungen, von Corona. 4 der 7 Kri­te­rien betreffen unmit­telbar die Kinder dieser Stadt.

Es geht um die Kinder Allein­er­zie­hender, die erreichten Schul­ab­schlüsse, die Zahl der Kinder in Min­dest­si­che­rung und die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund.

Wenn sich in einer Stadt an den Sozi­al­räumen und ihrer sozialen Segre­ga­tion so wenig bewegt, wie in Hamburg, dann sollte man also ganz ent­schieden an diesen Punkten ansetzen und die sozialen Bedin­gungen für die Kinder und Jugend­li­chen verbessern.

In unseren Augen hat sich eine Anglei­chung der Sozi­al­räume nahezu nicht ergeben. Die mar­gi­nalen Ver­än­de­rungen betreffen eher wohl­ha­bende Gegenden, deren Status sich nach unten ver­än­dert hat. Soziale Unter­schiede wurden in der Rea­lität nicht ernst­haft aus­ge­gli­chen, so Die Sozi­al­li­be­ralen Hamburg.

Nach wie vor gibt es 72 Gebiete mit nied­rigem bis sehr nied­rigen Status

Einen nied­rigen bis sehr nied­rigen Status haben 72 Gebiete in Hamburg. Dort gibt es etwa einen über­durch­schnitt­li­chen Anteil von Men­schen, die Trans­fer­leis­tungen beziehen.

Es geht um rund 343.100 Men­schen — das ent­spricht ganzen 18,2 Prozent der Ein­woh­ne­rinnen und Ein­wohner Hamburgs.

Unserer Meinung nach reichen die Rah­men­be­din­gungen, die die Stadt schafft nicht aus, um gerade die Fak­toren aus­rei­chend zu beein­flussen, die die Bil­dungs­kar­rieren der Kinder und Jugend­li­chen in Hamburg nach­haltig ver­bes­sern. Auch müssen die Ange­bote und die Hilfen für Allein­er­zie­hende, die gesell­schaft­liche Gruppe mit dem nach wie vor größten Armuts­ri­siko in Deutsch­land, drin­gend ver­bes­sert werden, damit die Chancen der nächsten Gene­ra­tion steigen. Über den Zubau besser sozial gemischter Stadt­viertel werden sich deren Pro­bleme nämlich nicht lösen lassen.

Fazit: Der Sozi­al­mo­ni­to­ring Bericht 2020 ist absolut kein Ruh­mes­blatt der Rot-Grünen Regie­rung in Hamburg. Er zeigt eher die lang­jäh­rigen Ver­säum­nisse in der sozialen Kinder– und Jugend­ar­beit auf, die zu wenig gegen Kin­der­armut und Bil­dungs­armut tut. Er belegt leider maximal eine homöo­pa­thi­sche Anglei­chung der Sozi­al­stan­dards, die aber die Pro­bleme in den tat­säch­li­chen Brenn­punkten kaum verbessert.

Bild­quelle: Sozialmonitoring-Bericht der Stadt­ent­wick­lungs­be­hörde Hamburg

Wir wünschen Euch einen glücklichen Jahresausklang

Liebe Mit­glieder und Interessierte,

 

mit den besten Wün­schen zum Fest und dem Jah­res­wechsel ver­ab­schieden wir uns nach der gest­rigen Lan­des­vor­stands­sit­zung der Sozi­al­li­be­ralen Hamburg in die Weihnachtspause.
Den Auftakt im kom­menden Jahr wird die Lavo Sitzung am 7.1.2021 um 19.15 Uhr machen.
An den kom­menden Pro­jekten und Zielen in und für Hamburg wird bereits fleißig gear­beitet — Dabei ist Eure Inspi­ra­tion und Mit­ar­beit stets herz­lich willkommen.
Neben den tei­l­öf­fent­li­chen Lan­des­vor­stands­sit­zungen und den lockeren Meet&Talks, könnt ihr bei­spiels­weise alle 14 Tage an unserer aktu­ellen Stunde teilnehmen.
Hier werden inter­es­sante Ham­burger Themen bespro­chen und daraus Artikel für die Website erar­beitet. Wenn Ihr also poli­tisch noch mehr „up to date“ sein wollt, gerne schreibt oder einfach für ein Thema brennt, wäre das bestimmt Euer Ding.
Durch die ein­ge­schränkten Prä­senz­mög­lich­keiten werden wir vorerst weiter online und in Telkos zusammenarbeiten.
Die Infor­ma­tionen und Ein­wahl­daten dazu erhaltet Ihr regel­mäßig per Mail, über fb, die Website oder die WhatsApp Gruppe.
Also schaut einfach mal vorbei oder schreibt uns.
Wir freuen uns auf Euch!
Euer Team der Sozi­al­li­be­ralen Hamburg
Mail:  lavo@liberale.hamburg

 

Eine S-Bahn Anbindung für Büchen

Von Willi Per­bandt

Bei­sitzer im Lan­des­vor­stand, Mit­glied der AG Verkehr, Energie und Umwelt der Sozialliberalen

In seinem heu­tigen Beitrag beschäf­tigt sich Willi Per­bandt mit der Idee einer S-Bahnanbindung von Büchen an die S 21, als Ergän­zung zum Regio­nal­ex­press und deren Ver­län­ge­rung und Ausbau bis nach Boizenburg.

Die momen­tane Situa­tion sieht fol­gen­der­maßen aus:

Büchen und die anderen Ort­schaften östlich von Hamburg sind ver­kehrs­tech­nisch zwar mit dem Regio­nalzug und einer Direkt­ver­bin­dung zum Haupt­bahnhof ver­bunden, aller­dings fahren diese zu nor­malen Zeiten nur einmal die Stunde und in den Haupt­verks­zeiten alle 30 Minuten.

Es fahren sowohl die Regio­nal­bahn­li­nien R1 Rich­tung Schwerin/ Rostock mit Halt in Büchen bzw. Schwar­zen­berg und in den Haupt­ver­kehrs­zeiten Ver­stär­ker­züge, die nur bis nach Büchen fahren. Nor­ma­ler­weise ist auf der Strecke ein Stun­den­takt ein­ge­richtet, in den Haupt­ver­kehrs­zeiten ver­kehrt die Bahn halbstündlich.

Die Fahr­zeit liegt nach Büchen bei 35 Minuten, wobei häufig Ver­spä­tungen dazu kommen und die obli­ga­to­ri­sche ein­ge­bauten Puf­fer­zeiten, damit Ver­spä­tungen abge­fangen werden können. Das führt dazu, dass die Fahr­zeiten nicht opti­miert werden, weil der Bun­des­bahn bei Ver­spä­tungen die Zuwen­dungen gekürzt werden. Bis Bozen­burg beträgt die Fahr­zeit derzeit zwi­schen 47 und 1:01 Minuten nach Schwan­heide sind es 5 Minuten weniger und das für ganze 53 Kilo­meter Strecke.

Diese Strecke könnte man bis über Schwan­heide bis Boi­zen­burg ver­län­gern um diese Regionen für Ham­burger attrak­tiver zu machen und auch so den Woh­nungs­druck vom Ham­burger Woh­nungs­markt zu nehmen. Um aber diese Region annehm­barer zu machen, muss erst einmal eine signi­fi­kante Fahr­zeit­ver­kür­zung von min­des­tens 20 Minuten erreicht werden. Mit der Bahn wird hart ver­han­delt werden müssen, denn es geht schließ­lich um eine ICE-Strecke, wo die Züge auch schneller als durch­schnitt­lich 53 km/h fahren können. Wenn die Bahn nicht in der Lage sein sollte, schnel­lere Züge zur Ver­fü­gung zu stellen, bzw. diese Strecke schneller zu fahren, dann müsste man sich bei der nächsten Aus­schrei­bung nach einer Alter­na­tive umsehen.

Zusätz­lich muss man dann auch gleich­zeitig regel­mäßig die Aus­las­tung über­prüfen, ob auch genü­gend Kapa­zi­täten zur Ver­fü­gung stehen. Dieses sollte man bei den Aus­schrei­bungen gleich mit­be­rück­sich­tigen, das Reserven vor­ge­halten werden müssen bzw. könnte man es auch über Kon­tin­gente ver­trag­lich regeln und es sollten genü­gend Park­plätze kos­tenlos ange­boten werden, um den Men­schen im Umkreis auch eine Alter­na­tive zum Auto zu geben.  

Außerdem sollte ein zusätz­li­cher Halt am Ber­liner Tor gemacht werden, wo schon der Bahn­steig vor­handen ist aber leider zurück­ge­baut wurde. Viele Fahr­gäste würden dann am Ber­liner Tor aus­steigen und bräuchten nicht bis zum Haupt­bahnhof zu fahren.

Das hätte dann noch 2 posi­tive Nebeneffekte:

  1. Der Haupt­bahnhof würde ent­lastet werden, da viele Fahr­gäste früher aus­steigen würden und es wird ja schon überall geschrieben, dass der Haupt­bahnhof erwei­tert werden soll.
  2. Für die Fahr­gäste würde sich eine weitere Fahr­zeit­ver­kür­zung ergeben ca. 5 Min. 

Der nächste Vor­schlag wäre jetzt zusätz­lich die S-Bahn bis Büchen bzw. sogar bis Boi­zen­burg mit Halt über Schwan­heide fahren zu lassen, um den ÖPNV im Groß­raum Hamburg weiter aus­zu­bauen. Es soll keine Kon­kur­renz zum Regio­nal­ex­press sein, aber die War­te­zeiten zwi­schen den Zügen ver­kürzen. 

Hierbei muss aber beachtet werden, dass auf der Strecke die 2-Stromsystem S-Bahnen mit sowohl Strom­ab­neh­mern für die Ober­lei­tung als auch für die nor­malen Strom­schienen an der Seite ver­kehren müssten, wie es schon auf der Strecke nach Stade der Fall ist. Die S-Bahnen ab Aumühle werden auf der Strecke Hamburg-Berlin verkehren.

Aber auch hier muss eine erheb­liche Fahr­zeit­ver­kür­zung statt­finden. Es kann nicht sein, dass die Fahr­zeit mit den neuen S-Bahnen ET 490 die bis zu 140 km/h fahren kann gegen­über den alten ET 470 der 100 km/h fährt keine Fahr­zeit­ver­kür­zung zwi­schen Ber­ge­dorf und Hamburg Haupt­bahnhof statt­findet begründet ist dieses auch, das auf vielen Stre­cken nur zwi­schen 60 und 70 km/h gefahren werden darf. 

Hier stellt sich natür­lich die Frage, warum die Ham­burger S-Bahn es nicht schafft diese Stre­cken so aus­zu­bauen, das die Höchst­ge­schwin­dig­keit voll aus­ge­fahren werden kann. Das ist ja nicht erst seit gestern bekannt und ich bin mir sicher, dass auch die Politik das Problem kennt aber ebenso wenig handelt wie die Bahn.

Aller­dings müsste man hier auf alle Fälle auch noch über­prüfen, wie schnell diese Strecke dann zu bewäl­tigen wäre.

Im selben Angang, sollte man am Ber­liner Tor wieder den Ausgang am anderen Ende des Bahn­steiges öffnen, um auch hier das mor­gend­liche Chaos zu ver­rin­gern. 

ZU VIEL FAHRZEIT IST GESTOHLENE LEBENSZEIT!

Politik und Bahn erwe­cken den Ein­druck nicht daran inter­es­siert zu sein, den Fahr­gästen einen guten Komfort anzu­bieten, solange es mit Kosten und Mühen ver­bunden ist.

Es kann aber nicht sein, einer­seits den Auto­fah­rern das Leben so schwer wie möglich zu machen und ande­rer­seits keine ver­nünf­tige Alter­na­tive bzw. sogar Ver­bes­se­rung bieten zu wollen.

Auch der bequeme Zugang und das Ver­lassen der Anlagen gehören zum Service dazu.

Hier gibt es noch eine Menge Nach­hol­be­darf und es sieht nicht so aus, als ob sich die Ver­ant­wort­li­chen hier­rüber bereits Gedanken gemacht hätten.

Um 2 Bei­spiele zu nennen.

  1. Bahnhof Ber­ge­dorf – hier sollte man einen zusätz­li­chen Ausgang zur Hols­ten­straße machen, um den Fahr­gast­strom zu ent­zerren. Der Bahnhof ist neu gebaut worden, aber keiner hat daran gedacht, hier einen zusätz­li­chen Aus– und Eingang zu schaffen.
  2. S-Bahnhof Rüben­kamp — Anstatt den Bahn­steig etwas nach vorne zu ver­legen, so dass die Fahr­gäste von der Haupt­brücke direkt zu den Gleisen kommen von wo auch die Busse Abfahren. Man kann so wesent­lich schneller die Haupt­straße errei­chen und nicht einen Umweg über Holz­treppen machen, die auch eng sind, so dass wenn eine Bahn kommt und Leute von Oben zur Bahn möchten immer Gedränge entsteht.

Das nächste Mal wird Willi Per­bandt eine Blog­bei­trag über die Ham­burger Regio­nal­züge schreiben.