Tag der Deutschen Einheit ist Gedenktag und Tag der Freude zugleich

Anläss­lich des Tags der Deut­schen Einheit erklären die Ham­burger Lan­des­vor­sit­zenden der Neuen Libe­ralen– die Sozi­al­li­be­ralen– Barbara Lewy und Kay Wolkau:

 

„Der Tag der Deut­schen Einheit ist für uns Neue Libe­rale ein Anlass zum Gedenken an all jene, die unter der SED-Diktatur leiden mussten oder ihr Leben ließen. Er macht einmal mehr bewusst, dass Demo­kratie und Frei­heit auch in Mit­tel­eu­ropa nicht selbst­ver­ständ­lich sind.
Der 3. Oktober ist aber auch ein Tag der Freude. Dieser Tag ist wie keine anderer mit der Erin­ne­rung an die fried­liche Revo­lu­tion ver­bunden, die zur Über­win­dung der Teilung Deutsch­lands und Europas geführt hat. Der Mut und die Ent­schlos­sen­heit vieler Bür­ge­rinnen und Bürger in der dama­ligen DDR haben dies möglich gemacht.
Heute, in poli­tisch unru­higen Zeiten, ist der Tag der Deut­schen Einheit eine  Erin­ne­rung an einen klaren Auftrag: Aktiv für eine leben­dige Demo­kratie ein­zu­treten und unsere Frei­heit gegen jede Into­le­ranz zu ver­tei­digen. Wir als Bür­ger­rechts­partei werden dazu unseren Beitrag leisten. Wir Neue Libe­rale Hamburg wün­schen allen Ham­bur­ge­rinnen und Ham­bur­gern einen schönen Tag der Deut­schen Einheit.“

 

Kay Barbara

Kay Wolkau und Barbara Lewy, Lan­des­vor­sit­zende der Neuen Libe­ralen Hamburg

Liberaler Austausch am 28.09.2016

Wir laden alle Mit­glieder und Inter­es­senten herz­lich ein zum Libe­ralen Aus­tausch, dem Stamm­tisch der Neuen Libe­ralen Hamburg.

 

Stammtisch September

Mitgliederöffentliche Landesvorstandssitzung

Wir laden ein zur ersten mit­glie­der­öf­fent­li­chen Lan­des­vor­stands­sit­zung nach der Sommerpause.

Sie findet statt am Freitag, 23. Sep­tember 2016um 19.00 Uhr im Har­burger Frak­ti­ons­büro, Schwar­zen­bergstr. 81, 21073 Hamburg.  Die Vor­läu­fige Tages­ord­nung finden Sie hier.
AG-Sitzung

 

 

G20 Gipfel mitten in der Stadt ist unnötiger Angriff auf die Freiheitsrechte der Hamburger — Alternativen wie Flughafen Fuhlsbüttel prüfen

 

Anläss­lich der Pla­nungen, den für Juli 2017 vor­ge­se­henen G20 Gipfel in den Ham­burger Mes­se­hallen zu ver­an­stalten, erklären die Lan­des­vor­sit­zenden der Ham­burger Neuen Libe­ralen, Barbara Lewy und Kay Wolkau:
 
„Wir fordern den Senat auf, die Grund­rechte auf Ver­samm­lungs­frei­heit und freie Mei­nungs­äu­ße­rung auch während des G20-Gipfels umfas­send zu gewähr­leisten. Die zen­trale Lage der Mes­se­hallen als Ver­an­stal­tungsort, nahe Stern­schanze, Karo­viertel und Uni­ver­sität, wird bereits jetzt von vielen Gegnern des Gipfels als Affront gewertet. Der Sicher­heits­auf­wand und die damit ver­bun­denen Ein­schrän­kungen für alle werden dadurch unnötig deut­lich erhöht. Hier ist eine dees­ka­lie­rende Stra­tegie drin­gend gefragt.“
 
Quentin Vill­wock und Mathias Schult, Spre­cher der Arbeits­ge­mein­schaft Inneres, Justiz und Bür­ger­rechte:
 
„Wir Neue Libe­rale wollen, dass alter­na­tive Stand­orte für den G20-Gipfel geprüft werden. Das Abhalten solch eines Gipfels in einer Groß­stadt ist bereits grund­sätz­lich zwei­fel­haft. Die Innen­stadt als Tagungsort ist schlicht inak­zep­tabel.“
 
„Als mög­liche Alter­na­tive sehen wir das Gelände des Flug­ha­fens Fuhls­büttel, da der Flug­be­trieb in der Zeit des G20-Gipfels sowieso massiv ein­ge­schränkt wäre. Das Gebiet rund um den Flug­hafen ist zudem deut­lich dünner bebaut als die Innen­stadt und bietet damit in punkto Sicher­heit klare Vor­teile gegen­über den Mes­se­hallen.„
 
Quentin Vill­wock: „Es darf nicht sein, dass sich die gesamte Innen­stadt in einen rie­sigen „Gefah­renort“ ver­wan­delt. Für nette Bilder von Erdogan, Trump oder Clinton vor der Elb­phil­har­monie dürfen weder die Sicher­heit noch die Grund­rechte Ham­burger Bürger beein­träch­tigt werden.“
 
Mathias Schult: Es ist ver­ständ­lich, dass die Stadt sich als erster deut­scher Ver­an­stalter eines G20-Gipfels geschmei­chelt fühlt. Trotzdem müssen die Ein­schrän­kungen der Bürger so gering wie möglich gehalten werden.“
 
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Quelle: pixabay.de

 
Hin­ter­grund:
 
Am 07. und 08. Juli 2017 soll der G20 Gipfel in Hamburg statt­finden. Dies stellt für die Stadt sowohl Chancen als auch Risiken dar.

Die Wirt­schaft und der Senat hoffen auf ein­drucks­volle Bilder der wich­tigsten Staats­ober­häupter der Welt vor Ham­burgs Sehens­wür­dig­keiten, was in Folge auch dem  Tou­rismus wei­teren Schwung ver­leihen könnte.
Gleich­zeitig zeigt aber die Erfah­rung mit der­ar­tigen poli­ti­schen Groß­ver­an­stal­tungen, dass solch ein Gipfel als Anlass für Demons­tra­tionen genutzt wird, die sich vor allem gegen die anwe­senden Staats­ober­häupter richten werden.
Es ist aber zu befürchten, dass gerade solche Bilder der gelebten Demo­kratie von der Regie­rung nicht gewünscht werden. Aus diesem Grund machen sich die Neuen Libe­ralen Sorgen, wie der Senat hin­sicht­lich der zu erwar­tenden Demons­tra­tionen handeln wird.
Der Ver­an­stal­tungsort in Ham­burgs Innen­stadt ist auch aus Rechts­gründen frag­würdig. Denn die Recht­mä­ßig­keit des Kon­strukts der Gefahrenorte/Gefahrengebiete ist schon im Grund­satz zwei­fel­haft. Bereits in der Ver­gan­gen­heit hatte Hamburg Pro­bleme mit der Recht­mä­ßig­keit von Gefahrengebieten.

Neue Liberale Hamburg –die Sozialliberalen– zeigen mit dem Motto „ACHTUNG vor dem MENSCHEN“ deutliche Präsenz auf dem diesjährigen CSD– für Gleichberechtigung und eine EHE für alle!

Zum Ham­burger CSD erklären die Ham­burger Lan­des­vor­sit­zenden der Neuen Libe­ralen Barbara Lewy und Kay Wolkau:
 
„Wir wollen, dass zwei Men­schen, die Ver­ant­wor­tung für­ein­ander über­nehmen wollen, eine EHE führen können — egal welchen Geschlechts sie sind. Denn nach Artikel 3 des Grund­ge­setzes sind alle Men­schen vor dem Gesetz gleich.“
 
„Fast zwei Drittel der Bevöl­ke­rung in Deutsch­land begrüßt die Mög­lich­keit einer Ehe für homo­se­xu­elle Paare. Der not­wen­dige gesell­schaft­liche Wille besteht nicht nur in Deutsch­land, son­dern auch in Europa. Die Nie­der­lande, Schweden, Spa­nien und Bel­gien haben sich bereits dafür ent­schieden, die Ehe für gleich­ge­schlecht­liche Paare als Insti­tu­tion im natio­nalen Recht zu ver­an­kern. In Frank­reich ist inzwi­schen die gleich­ge­schlecht­liche Ehe in Kraft — ja selbst in Texas, im Land der Cowboys ist es möglich, dass zwei Männer oder Frauen gemeinsam als Ehe­leute in den Son­nen­un­ter­gang reiten. Wann endlich auch bei uns!„
 
„Als Partei der Bür­ger­rechte zeigen wir auch dieses Jahr wieder auf dem CSD Präsenz. Mit einem eigenen Par­tei­in­fo­stand am Ball­in­damm nehmen wir erst­mals auch am drei­tä­gigen Stra­ßen­fest teil. In Anleh­nung an das offi­zi­elle CSD-Motto für 2016 „normal ist, wer Men­schen achtet“ kämpfen wir mit dem Slogan „Achtung vor dem Men­schen“ für die Gleich­stel­lung von Schwulen und Lesben“, so Lewy und Wolkau abschlie­ßend.
 
Achtung vor dem Menschen