Zur Nomi­nie­rung des SPD-Kreisvorstands Hamburg-Mitte Falko Droß­mann als neuem Bezirks­amts­leiter in Mitte erklären die Lan­des­vor­sit­zenden der Neuen Libe­ralen Hamburg, Barbara Lewy und Kay Wolkau:

 

„Wir fordern, das Amt des Bezirks­amts­lei­ters öffent­lich aus­zu­schreiben. Einen amtie­renden Bezirks­frak­ti­ons­vor­sit­zenden direkt zum Bezirks­amts­leiter zu machen, hat ein starkes „Geschmäckle“. Nach dem Motto, „erst kon­trol­liert er, dann regiert er“, will die SPD gemeinsam mit will­fäh­rigen Grünen einen Kan­di­daten von Kahrs Gnaden durchboxen.

 

Angela West­fehling, ehe­ma­lige Bezirks­ab­ge­ord­nete in Hamburg-Mitte:

„Hier sieht man wieder, dass roter Filz regiert. Falko Droß­mann ist ein Jünger von Johannes Kahrs, der damit seinen Ein­fluss in Hamburg-Mitte und der SPD behauptet. Warum geben sich die Grünen dafür her?“

„Die Qua­li­fi­ka­tion und nicht der Filz sollte ent­scheiden. Des­wegen muss es eine Aus­schrei­bung geben. Nach dem dama­ligen Rück­tritt von Bezirks­amts­leiter Schreiber gab es auch ein Aus­schrei­bungs­ver­fahren, das einige Monate dauerte. Die Hand­lungs­fä­hig­keit des Bezirks­amts hat nicht gelitten. Von der SPD in Mitte bin ich einiges an Kummer gewohnt. Klün­gelei ist dort wich­tiger als Kom­pe­tenz und Anstand. Doch selbst Hoff­nungen auf die Grünen werden hier wohl ent­täuscht“, so West­fehling weiter.

 

„Wir Neue Libe­rale stehen für eine demo­kra­ti­sche Kultur. Hier ist ein offener und fairer Wett­be­werb bei der Auswahl der Kan­di­daten geboten. Wir fordern SPD und Grüne auf, die Stelle des Bezirks­amts­lei­ters aus­zu­schreiben“, so Lewy und Wolkau abschließend.

 

Bezirksamt Mitte